Sonntag, 19. September 2010

Viva Mexico,Unwetter vs San Carlos, Sonne pur


Andreyna, Doro, Daniel und ich





iViva Mexico!



.. BEVOR es angefangen hat, zu schütten :)



Ohja und solche Sonnenuntergänge haben wir hier fast jeden Tag :)


Hola amigos, qué tal?
Diesmal ein etwas kürzerer Post und dafür viele Fotos.
In den letzten Tagen habe ich mehr frei gehabt als gearbeitet. Grund dafür war die Feier der 200 jährigen, mexikanischen Unabhängigkeit. Wir haben auf Colpac schon am Sonntag gefeiert, obwohl der eigentliche Tag erst am Mittwoch war.
Vor der Uni wurden ein paar Buden aufgebaut und es wurde traditionell getanzt und gesungen. War alles ganz nett, aber wirkliche Feierstimmung kam erst auf, als es plötzlich wie aus Kübeln geschüttet hat. Erst dachte ich, die Feierei wäre vorbei, aber ganz im Gegenteil: alle Studenten und sogar ein paar Lehrer sind in den Regen und auf die Bühne gerannt, haben "Viva Mexico" geschrien und haben gefeiert. Und wir waren natürlich mitten drin. Nach ca 5 Minuten waren alle durchnässt bis auf die Knochen und auf dem Boden stand 10 cm hoch das Wasser, was aber niemanden daran gehinder hat, bis in die Nacht weiter zu feiern. Montag und Dienstag musste ich dann wieder arbeiten, aber ab Mittwoch war frei. Da waren wir dann mit Mariela, Andreyna und ein paar Freunden in Navojoa, haben gegessen, sind einkaufen gegangen und haben "die Stadt unsicher gemacht" ;) Donnerstag morgen ging es dann ab in den Urlaub, nach San Carlos. Leider nur eine Nacht, weil es sonst zu teuer geworden wäre, aber es war trotzdem wunderbar :) Nach einer 3stündigen Busfahrt und einer kürzeren Taxifahrt sind wir (Daniel, Doro und ich) in unserem Hotel angekommen. Unser Zimmer war im Erdgeschoss und wir konnten direkt von unserer Terasse an den Strand und ins Meer. Der Strand war fast menschenleer, das Wasser badewannenwarm und das Wetter traumhaft: kurz gesagt, es war perfekt.
Freitag abend sind wir wieder nach Hause gefahren und ich habe mich gefreut, wieder "zu Hause" zu sein. Ich würde sagen, dass ist ein gutes Zeichen :)
Bis bald, Katha


Einer von den Minipunkten im Meer ist mein Kopf ;)


Das war soo lecker. Fajitas, Hühnchen und Tortillas!!


Peanuttbutter! The best thing on earth!!






Sonntag, 12. September 2010

saludes de mexico :)



Nach einer etwas turbulenten Zeit kommt mal wieder ein neuer Post.
In den letzten Tagen habe ich wahnsinnig viel erlebt und kann es gar nicht glauben, dass es nur eine Woche gewesen sein soll.

Ich habe angefangen zu unterrichten, und bis jetzt läuft es ganz gut. Ich bin vormittags in der Grundschule, muss da aber nicht alleine unterrichten sondern bin sozusagen die Stütze der Lehrerin ;) Ich muss mit den Kindern singen und mich dann um die kümmern, die es nicht verstehen, Scheiß machen oder was auch immer. Die Kleinen sind super lieb und ich hab schon ein paar wunderschöne Gemälde geschenkt bekommen, sie scheinen mich also zu mögen.

Mittags und Nachmittags habe ich dann noch Studentenklassen. Die, die ich in Englisch unterrichte sollten eigentlich advanced sein und schon recht gut Englisch können, aber die Realität sieht ein bisschen anders aus. Und dann muss ich auch noch Deutsch unterrichten. Und zwar einer jungen Frau, die weder Englisch noch Deutsch spricht. Und das, wo ich doch kein Spanisch kann. Die ersten 4 Stunden habe ich schon hinter micht gebracht und es klappt, wie man hier so schön sagt. „mas o menos“

Trotz allem macht es mir bis jetzt total viel Spaß und ich genieße es, etwas zu tun zu haben und nicht mehr nur blöd rum zusitzen.

Außer der Tatsache, dass ich jetzt arbeite, sind noch viele andere Sachen passiert.

Neben den ersten „Kränkeleien“ und Bekanntschaften mit mexikanischen Unwettern – es hat bis jetzt schon 2 mal so stark geregnet dass ich dachte die Gebäude stürzen ein, und zwar von einem auf das andere Mal - habe ich jetzt auch zum ersten Mal die tierischen Gefahren kennen gelernt. Die erste Tarantel die ich gesehen habe war zwar tot, aber selbst so noch ziemlich furchteinflößend und unsere Zimmernachbarin wurde von einem Skorpion gestochen. Jetzt gerade geht’s ihr ziemlich schlecht, obwohl sie schon das Gegenmittel bekommen hat – ich hoffe das wird bald besser.

Sonst versuche ich momentan, mein Spanisch zu verbessern, indem ich aufhöre, die ganze Zeit Englisch zu sprechen und vor allem auch indem ich mit Leuten spreche, die gar kein Englisch können, zum Beispiel mit unseren beiden Mädels aus dem Zimmer. Mit denen verstehen wir uns gerade sehr gut. Die beiden sind super und ihnen wird es vor allem nie zu blöd, langsam und deutlich zu sprechen oder alles 100 mal für uns zu wiederholen.

Ich kann zwar mit meinem Spanisch noch nicht brillieren, aber ich lerne wenigstens und die Mexikaner haben was zu lachen :)

Jetzt am Wochenende habe ich – ob mans glaubt oder nicht – sogar ein bisschen Sport getrieben. Ich habe mich in die Fußball-Liste eingetragen und jetzt heißt es für mich jeden Samstag: ran an den Speck! Ganz schön schweißtreibend kann ich euch sagen. Heute haben wir eine halbe Stunde Gespielt. Fünf gegen fünf auf einem reißen Feld, dass hieß wir alle mussten rennen wie die Blöden. Aber wenn ich das, so wie ich es mir streng vorgenommen habe, durchziehe, dann komme ich als Fußball-Königin zurück ;)

Die nächsten Tage werden auch wieder aufregend: morgen wird hier am Colpac (Colegio Pacifico – so nennen die hier den Campus) der mexikanisches Independece Day gefeiert. Der ist zwar erst am Mittwoch, aber das ist hier wohl nicht so wichtig. In den letzten Tagen wurde schon fleißig dekoriert und morgen heißt es dann: iViva Mexico! Ich bin schon sehr gespannt und werde euch dann berichten wie es war :)

Sonst haben wir (Doro, Daniel und ich) beschlossen, dass wir von Donnerstag bis Sonntag nach San Carlos fahren, einem Ferienort hier in der Nähe, weil hier Donnerstag und Freitag die Schule ausfällt. Wir müssen uns jetzt „nur noch“ ein günstiges Hotel suchen und dann heißt es nach einer kurzen Woche für uns: Entspannung pur :))

Sonntag, 5. September 2010

Eine Woche - und es kommt mir viel länger vor!


Mir geht’s hier immer noch sehr gut, aber langsam kommt so ein bisschen die Angst vor dem Unterrichten dazu. Die letzten Tage haben wir angefangen, den Unterricht vorzubereiten, obwohl wir eigentlich nicht wirklich wissen, was wir machen müssen. Morgen werden wir dann wohl sehen, ob es zu viel oder zu wenig war. Wenigstens haben wir sehr gute Bücher, die uns das Unterrichten um sehr vieles erleichtern.
Man muss auch einfach sagen, dass das Englisch, das hier gesprochen wird entweder sehr schlecht oder einfach nicht vorhanden ist.
(wir haben mal nen Tag im Kindergarten ausgeholfen;))

Deshalb fällt es uns bis jetzt auch sehr schwer, neue Leute kennen zu lernen, weil wir uns einfach nicht unterhalten können. Aber zum Glück gibt es ein paar Amis, mit denen wir uns gleich „angefreundet“ haben – so weit man sich eben in einer Woche anfreunden kann ;)
Unsere Roommates, Mariella und Andreina, sind beide sehr nett, genauso wie die Freunde von ihnen und den Amis und eigentlich allen, aber wie gesagt: mit denen zu sprechen ist nicht besonders leicht, weil wir kein Spanisch und die kein Englisch können. Ist aber teilweise fast lustiger, weil es alles paar Minuten zu Missverständnissen kommt. Und wir verbessern gleichzeitig noch unser Spanisch. (Ab morgen früh (jeden Tag von 7 bis 8!!!) haben wir übrigens auch noch Spanischunterricht – mal sehen wie das wird.)
Mittlerweile habe ich mich auch schon an das Essen gewöhnt, das von morgens bis abends das Gleiche ist :) Aber die Tortillas, Enchiladas und der ganze Rest ist auch einfach wirklich lecker, und das macht es einem leicht, sich daran zu gewöhnen. Obwohl ich jetzt schon mal wieder Lust auf Nudeln hätte, um ehrlich zu sein ;)

Es gibt noch so ein Paar Dinge, an die man sich hier gewöhnen muss, aber bis jetzt hatte ich damit nicht so große Probleme. Der Gottesdienst zum Beispiel ist nicht wie in Deutschland 2 einhalb Stunden sondern 3-4 Stunden lang und gerade wenn man einfach kein Wort Spanisch versteht kommt das einem noch viel länger vor. Was ich aber ich aber wirklich schön finde sind die Lieder, die die Leute hier singen. Wir haben ein alten spanisches Liederbuch gefunden und können dann wenigstens mitsingen, wenn wir schon den Rest nicht verstehen.
Gestern war zum ersten mal ein langer Gottesdienst und wir wurden schon vorgewarnt, dass sich die ganzen Mädels aufbrezeln. Ich hatte dann schon ein bisschen Angst, dass ich vollkommen underdressed bin, aber es hat schon gepasst :)

Die Mädels hier sind übrigends alle sehr, sehr hübsch. Allein schon die Haare und dann auch noch diese tolle Haut. Da wird man wirklich neidisch, gerade ich mit meiner blassen Haut.
Obwohl die hier bei den Jungs scheinbar ganz gut ankommt. Ist einfach was besonderes für die.
Wenn die Doro und ich in den „Comodor“, in die Mensa, kommen, dann starren uns immer alle an. Bin schon mal gespannt, wann das nachlässt!!
Wir waren vorgestern auch mal in Navojoa, aber die Stadt hat nicht wirklich viel zu bieten. Vor allem war es an dem Tag so heiß, dass wir einfach nur einen Stand gesucht haben, an dem man Lemonada trinken kann. Die ist super lecker hier, selbst gemacht aus Wasser, Limonen und Zucker.
Ach, damit ich mal gleich mit den ganzen Vorurteilen abschließen kann: man kann sehr wohl Eiswürfel in einem Getränk trinken! Das Wasser aus dem Wasserhahn sollte man vielleicht nicht gerade trinken, aber die Eiswürfel haben bei uns zumindest noch nichts ausgemacht.
Gestern waren wir zum ersten Mal bei den „Sociales“, die abends stattfinden und bei denen man Sport oder sonst irgendwelche Gruppenspiele machen kann. Gestern wurde dann auch noch eine neue „Bar“ eröffnet, in der man teilweise leckere, teilweise aber auch eher seltsame Getränke kaufen kann. Wir haben Volleyball gespielt und uns für die nächsten Samstage in Listen zum Fußball spielen eingetragen. Mal sehen wie das wird, die sind hier nämlich teilweise echt gut ;)
Auch beim Volleyball spielen hab ich mich ein bisschen blamiert, aber ich hoffe jetzt einfach mal, die nehmen mir das nicht übel :)


Bis bald, Katha

Ps. Ach ja und wie die meisten von euch wahrscheinlich schon gemerkt haben, hat sich die Sache mit den Kontaktmöglichkeiten erledigt, wir haben Wege gefunden, die Sperre zu umgehen :)

Dienstag, 31. August 2010

iHola Mexico!

Hola, qué tal?
Endlich haben wirs geschafft: Wir sind in Navojoa, Sonora, Mexico!
Nach einem langen, überraschenderweise tränenfreien Abschied von Freunden und Familie ging es gestern früh ab ins Flugzeug erst nach Paris, dann nach Mexico City und heute morgen weiter nach Ciudad Obregon.
Aber der Reihe nach:Unser Flugzeug von Paris nach Mexico war rießig, jeder hatte einen eigenen Fernseher und es gab Filme über Filme, Serien über Serien. Wurde also doch nichts aus dem Vorstatz im Flugzeug nich ein bisschen Spanisch zu lernen.
Leider saßen wir nicht am Fenster und konnten uns deshalb keine Wolkenbilderoder das Meer anschaun. Doch als der Kapitän ankündigte, dass wir gerde über New York fliegen, sind wir zu einem freien Fenster gerannt und haben alles gesehen: Die Hochhäuser, das Straßennetz, den Central Park und sogar die Freiheitsstatue.Zumindest glauben wir, dass der kleine Punkt die Freiheitsstatue war ;)



Für uns um 2 uhr morgens, zur örtlicher Zeit um 6 Uhr abends, kamen wir in Mexico City an, einer Stadt, die man eigentlich mit 3 Wörtern beschreiben kann: laut, groß und unrealistisch!!
Wir wurden in perfekter ADRA-Manier von einem sehr sympathischen Mann in ADRA-Weste abgeholt, der uns in unser luxuriöses 4-Sterne-Hotel gebracht hat.
Das letzte Mal Luxus zumindest für die nächsten Monate!
Nachdem wir kurz unsere Zimmer inspiziert haben, ging es für uns gleich weiter auf eine kleine private Stadtrundfahrt und einem ersten mexikanischen Essen. Sehr gut, kann ich euch sagen :)


Nach 4 Stunden Schlaf mussten wir dann wieder unser schönes Hotel verlassen,
wieder zurück zum Flughafen, vorbei an den Pueblos, den Armenvierteln der Stadt.
In der Stadt herrscht wahnsinnig viel Armut, es gibt kaum Arbeitsplätze und als ein kleiner Junge zum Betteln ans Auto kam, mitten in der Nacht, ist mir zum ersten Mal richtig bewusst geworden, dass Mexiko eben doch nicht den Ländern entspricht, in denen ich bis jetzt war.

Der erste Eindruck, als wir in Ciudad Obregon aus dem Flugzeug stiegen - einem mini-kleinen Flugzeug übrigens, mit gerade mal 3 Sitzen in einer Reihe - war: doch nicht so braun und trocken wie ich dachte, aber wahnsinnig heiß,
So heiß, dass wir nicht mal die halbe Stunde, die wir auf unser "Taxi"warten musste, draußen bleiben wollten sondern nach 2 Sekunden beschlossen haben, wieder rein zu gehen.

Jetzt sind wir gerade in unserem neuen Zimmer, das sehr groß ist und das wir uns mit 2 Studentinnen (und Heuschrecken, die es hier im Moment überall gibt - überall!!) teilen müssen.
Die beiden haben wir noch nicht kennen gelernt - abwarten ;)


Dafür haben wir aber schon ein paar andere Studenten und Lehrer kennen gelernt, obwohl kennen gelernt ein wenig übertrieben ist, denn außer "Buenos dias" und "mucho gusto" sowie eine paar kleinen Floskeln haben wir dann doch nicht in petto gehabt.
Jetzt heißt es also eingewöhnen und Spanisch lernen. Ich bin schon sehr gespannt!
Liebe Grüße, Katha
Ps. im Moment habe ich noch keinen zugriff auf meinen e-mail account oder facebook, das heißt meine Kontaktmöglichkeiten sind stark eingeschränkt!

Freitag, 27. August 2010

2 Tage noch, dann geht es los. Die erste Frage, die ich momentan von allen gestellt bekomme: "UND, WIE GEHTS DIR? BIST DU SCHON AUFGEREGT??" Was die Leute wohl hören wollen ist ja, denn jedes Mal, wenn ich dann antworte: "Nein, es geht eigentlich" kann es niemand fassen. Ich finde es ja selbst ein bisschen seltsam. Ich bin jetzt dann weg. In 2 Tagen gehts ab zum Flughafen und dann erwarten mich 11 Monate voll von einer neuen Sprache, neuen Menschen, einer neuen Kultur und eben wahnsinnig viel anderem "Neuen".

Obwohl mir das alles durchaus bewusst ist und ich eigentlich weiß, dass ich aufgeregt sein müsste, bin ich es nicht. Zumindest nicht so aufgeregt, wie es alle vermuten. Natürlich bin ich nervös, weil ich nicht weiß, was mich erwartet, aber ich kann trotzdem noch gut schlafen, mache mir keinen Stress und wenn ich mich von Leuten verabschieden muss, kommt von mir ein fröhliches: "Bis in einem Jahr dann!".
Mir fällt es ziemlich schwer, wirklich zu realisieren, dass ich jetzt dann ein Jahr in Mexiko lebe. Ich kann mir einfach partout nicht vorstellen, wie es ist, so lange von zuhause wegzusein.
Und wahrscheinlich ist das auch gar nicht so schlimm, denn was ich so gehört habe, vergeht das Jahr 1. sowieso viel schneller als man denkt und 2. ist es ja auch kein Abschied für immer.

Aber trotz allem bin auch ich mittlerweile an dem Punkt angekommen, an dem ich verstanden habe, dass es nicht mehr lange ist und habe mich heute endlich mal aufgerafft und angefangen zu packen. Mein Zimmer gleicht einem Schlachtfeld, überall liegen Schuhe, Klamotten und Kleinigkeiten verstreut. Alles was sicher mitkommt ist schon in den Koffern und langsam werde ich nervös, weil die schon ziemlich voll und schwer sind, mein Fußboden allerdings ist noch nicht annähernd wieder zu erkennen...
Deshalb muss ich wohl oder übel anfangen, zu überlegen, was wirklich wichtig genug ist, um mitgenommen zu werden. Zum Beispiel unser Abi-buch, dass zwar allein ca schon 3 Kilo wiegt, in dem aber so viele tolle Erinnerungen stecken?!

2 Tage also noch. Eigentlich freue ich mich schon total. Vor allem, weil dann diese schreckliche Warterei aufhört. Furchtbar! Ständig und überall geht es nur noch um Abschied und Mexiko - gut, eigentlich is das ja total normal, aber dann solls auch endlich mal anfangen!

Liebe Grüße, Katha

Sonntag, 15. August 2010

In knapp 2 Wochen ist es soweit, am 30. geht mein Flug nach Mexiko.
Die letzten beiden Wochen war ich auf dem ADRA-Ausreiseseminar und hab zusammen mit anderen neuen Freiwilligen viel über Tropenkrankheiten, Entwicklungshilfe, Sicherheit, Fotos und noch viel mehr gelernt. In der zweiten Woche kamen dann die Rückkehrer dazu, die uns erzählt haben, wie es ihnen ergangen ist, welche Erfahrungen sie gemacht haben und an was wir unbedingt denken sollen.

In der Zeit habe ich mich zum ersten Mal so richtig mit dem Gedanken befassen können, ein Jahr wegzugehen. Wenn man zuhause sitz, erscheint einem das alles total unrealistisch und abwegig und auf dem Seminar wurde mir erst richtig bewusst, was es heißt, ein Jahr wegzusein.
In mir selbst hat sich das alles angefühlt wie eine Achterbahnfahrt - von Neugierde, Anspannung und Aufregung bis hin zu ersten Anflügen von Heimweh war alles mit dabei. Trotzdem bin ich mir sicher, dass ich mit dem FSJ die richtige Entscheidung getroffen habe und freue mich schon sehr auf das Jahr in der neuen Kultur, auf die neune Menschen, die Herausforderungen, Spanisch, das Essen und auf alles eben.

Jetzt warten allerdings noch wahnsinnig viele organisatorische Dinge auf mich, denn obwohl ich mich mental schon bereit fühle, sofort loszufliegen ist pack- und vorbereitungstechnisch noch lange nicht alles fertig.
Gestern habe ich mir eine To-Do-Liste gemacht, die immer noch seitenlang ist und darauf wartet, abgearbeitet zu werden.
Ich hoffe, dass neben den ganzen Anträgen, Shopping-Listen und dem Packen noch genug Zeit bleibt, meine Abschiedsparty zu organisieren und mich von allen richtig verabschieden zu können, bis es dann am 30. August "¡Adios Alemania!" und "¡Hola Mexico!" heißt.

Liebe Grüße, Katha

Sonntag, 18. Juli 2010


Da werde ich bald sein!!
Im Moment kann ich mir das alles noch sehr schwer vorstellen, aber ich freue mich schon unglaublich auf die ganzen neuen Erfahrungen :)